für Persönliche Meisterschaft und Soziale Kunst
Akademie für praktische Philosophie
Die Akademie für Persönliche Meisterschaft und Soziale Kunst ist eine berufsbegleitende, persönlichkeitsbildende Ausbildung für (spirituelle) Führungskraft und Kommunikation aufgrund praktischer Philosophie und innerer Entwicklung.
Die Akademie wendet sich besonders an Lehrer, Sozialarbeiter, Manager, Trainer und Organisationsberater, darüber hinaus an jeden, der an seiner Persönlichkeit arbeiten oder das 'innere Feuer' lebendig halten will.
In der Akademie werden Selbstreflexion, Denkfähigkeit, Inspiration, Intuition, Imagination, Meditation, künstlerisches Empfinden, Handeln in Freiheit, Geistesgegenwärtigkeit als Lebenshaltung, soziale Fähigkeiten, Konfliktbewältigung, emotionale Intelligenz, Taktgefühl, Aufmerksamkeit, Mitleid und Mitgefühl, soziale Kunst, Spiritualität in der Praxis, Initiativkraft und kreativer Wille angeregt und fortentwickelt.
Wichtige Fähigkeiten werden ausgebildet (und unterstützt) für Berufsrichtungen wie Manager, Mediator, Betriebsberater, Coach, visionärer Berater, Berater für Sinngebung oder praktizierender Philosoph, Berufe im Sozialwesen, Sozialarbeiter, Trainer für Stressabbau und Zeitmanagement, Karrierebegleiter und Kommunikationsexperten. Oder allein für die eigene Entwicklung wirklich Mensch sein zu können in die Soziale Umfeld.
Seit 2001 besteht die Akademie in den Niederlanden und in Deutschland. Sie bietet eine zweijährige Ausbildung (9 Konferenzen von Freitag bis einschließlich Sonntag) an, die am Ende zertifiziert wird. Es ist auch den Ausdruckungsform von ein Akademie für Lebenskunst und ein Akademie für spiritual Leiterschaft.
Anschließend gibt es die Möglichkeit, an einer zweiten, dritten und vierte zweijährigen Fortbildung teilzunehmen (in den Form von Vertiefungsseminars in Triaden).
In der Akademie wird mit einer auf die Praxis abgestimmten Philosophie gearbeitet. In der Ausbildung wird mit einer auf die Praxis abgestimmten Philosophie gearbeitet. Die Seminare werden von dem Philosophen Roland van Vliet geleitet. Der Ansatzpunkt bildet die lebendige philosophische Einstellung, wobei man aus einer Haltung der Verwunderung über dasjenige nachdenkt, was man tut und sich über die Art und Weise besinnt, wie der menschliche Geist wirkt und wie der Mensch denkt. Dadurch wird man gleichzeitig zu seinem eigenen Lehrer und Schüler und durchdringt das einige Handeln mit dem Denken.

Persönliche Meisterschaft
Es ist sowohl eine klassische als auch eine moderne Idee im Management, dass sich Leitungstätigkeit auf persönliche Führungskraft gründen sollte. Selbstmanagement beinhaltet Selbstentfaltung und individuelle Entwicklung. Dies ist, um es mit einem alchemistischen Begriff auszudrücken, eine 'königliche Kunst', durch die man sich über die persönliche Führungskraft zur persönliche Meisterschaft entwickelt.
Die Philosophie sieht es als ihre Aufgabe, über die Freiheit des Menschen nachzudenken. Kann der Mensch ein wirklich freier Geist werden, der aufgrund selbstgewählter moralischer Intuitionen oder Lebenswerte handelt? Ist er imstande, die unfreien Kräfte von Charakter, Gewohnheiten, Emotionen und Autoritätsglauben in freie Kräfte umzusetzen? Wer die Freiheit erlangen will, sollte lernen, seine 'Schattenseiten' vorbehaltlos wahrzunehmen und diese in gute, wertvolle Eigenschaften umzuwandeln. In der Akademie wird nach praktischen Möglichkeiten gesucht, um das 'manichäische' Prinzip der Liebe zu verwirklichen, indem man das 'Schattenbild' in Mensch und Kultur mittels der Liebeskraft umgestaltet.
Roland van Vliet schrieb das Buch Manichäismus als Christentum von Freiheit und Liebe (Urachhaus, 2007) und möchte die Ergebnisse seiner Untersuchung in der Praxis anwenden. Die Beherrschung und Schulung von Wahrnehmung, Gefühl, Denken und Willen ist von essentieller Bedeutung in der persönlichen Meisterschaft. Ist objektive, vorurteilslose, unbefangene Wahrnehmung wirklich möglich? Kann das Fühlen auf eine solche Weise gestärkt werden, dass es zur reinen Einfühlungsfähigkeit und 'schenkenden Tugend' wird, nämlich zu Empathie und Mitleid?
Ist es möglich, dass Denken so zu schulen, dass wir einen philosophisch forschenden Geist erlangen und unser Denken beweglich und offen für Inspirationen wird? Gelingt es uns, den Willen auf eine solche Weise zu stärken, dass er zum schöpferischen, positiven Handeln führt, das unabhängig und selbstbestimmt ist? Die persönliche Meisterschaft sollte belebend und anregend auf das menschliche Innere wirken, sodass der Mensch sich auf integere, freie Weise mit dem geistigen Selbst verbindet und zum 'Ich-Bin-Erleben' kommt. Wie gelangt er zur Intuition, Imagination und Inspiration?
Unser Ziel ist es, eine moderne Akademie zu sein, in der die Verbindung zwischen dem Bewusstsein der freien Individualität und dem Geistselbst gepflegt wird. Die Akademie ist eine Initiative des Manisola-Instituts. Im Frühmittelalter wurde das Michaelsfest am 29. September von den Katharern als 'Manisola' bezeichnet, was 'Schale für den Geist' oder 'Gral' bedeutet. Die zentrale Frage lautet: Kann der Mensch im täglichen Leben ein moderner 'Mensch des Grals' werden?
Soziale Kunst (und Ethische Kommunikation)
In der Akademie versuchen wir, die persönliche Entwicklung in Form von persönlicher Meisterschaft mit dem anderen Menschen und der Welt in Verbindung zu bringen. In dieser 'ethischen Kommunikation' geht es nicht nur um soziale Kompetenzen, sondern vor allem um eine ethische Haltung dem Mitmenschen gegenüber. Gelingt es einem, sich sogar während einer kurzen Begegnung dem Wesen des anderen Menschen zuzuwenden? Welche Bedingungen sind für eine wirkliche Begegnung, ein echtes Gespräch und eine fruchtbare Zusammenarbeit notwendig und wie geht man mit Hindernissen und Konflikten um? Bei der Entwicklung zu einem sozialen Wesen handelt es sich um eine Entwicklung von Abhängigkeit zur Unabhängigkeit, die schließlich zu der Erkenntnis der 'gegenseitigen Abhängigkeit' führt. Auf diese Weise entsteht 'soziale Kunst' (Joseph Beuys), das heißt, dass man in jeder Situation in Verbindung mit sich selbst und mit den anderen Menschen in seiner Umgebung intuitiv und kreativ handelt.
Ungeteilte Aufmerksamkeit oder Geistesgegenwart als Herz
Damit man gleichzeitig die Verbindung mit sich selbst und mit dem anderen Menschen aufrecht erhält, braucht man die Qualität der Geistesgegenwart: das richtige Handeln im richtigen Moment gegenüber der richtigen Person. Häufig finden in Krisensituationen Menschen die Geistesgegenwart, das Richtige zu tun, aber man kann sich Geistesgegenwart als permanente innere Haltung auch aneignen. Ist es möglich, den ganzen Tag hindurch eine solche geistige Wachsamkeit aufrecht zu halten? In dieser inneren Haltung werden persönliche Meisterschaft und ethische Kommunikation miteinander verbunden. Intuitives Handeln aus einer Haltung der Geistesgegenwärtigkeit heraus stellt die wichtigste Zielsetzung der Akademie dar. Im Modul Philosophie der Meditation steht die Geistesgegenwart als aktive meditative Haltung im Mittelpunkt, aus der heraus man mitten im aktiven Leben handeln kann. Geistesgegenwärtig zu sein, setzt die volle Aufmerksamkeit oder ein 'permanentes Bewusstsein des eigenen Bewusstseins', voraus. Die Grundfähigkeit, die in der Akademie erübt wird und letztlich zur zweiten Natur wird, ist die UNGETEILTE AUFMERKSAMKEIT oder die wache, lebendige Stille im 'Jetzt'. In diesem Zustand des reinen Gewahrwerdens wirkt die Intelligenz des Herzens und kann die Unfreiheit unmittelbar erkannt und umgewandelt werden. Die verschiedenen Module stellen Ausarbeitungen dieser Selbstwahrnehmung und dieser intensiven, umfassenden Wahrnehmung der Umgebung dar.

12 Module der Akademie
Philosophie der Meditation und Phänomenologie der geistigen Strömungen bilden die Grundlage der Akademie. Die Ausbildung besteht aus folgenden Modulen.
1) Phänomenologie der geistigen Strömungen. Für die persönliche Meisterschaft, die bei jedem Menschen anders ist, kann man bei denjenigen Lehrern der Menschheit Inspiration finden, die auf diesem Gebiet Großes erreicht haben. Da wir in der persönlichen Meisterschaft Wahrnehmung, Fühlen, Denken und Willen schulen wollen, wählen wir Lehrer, die jede dieser Fähigkeiten auf eine besondere Weise ausgebildet haben. In diesem Sinn spiegelt sich in der persönlichen Entwicklung die spirituelle Geschichte und Entwicklung der Menschheit, was wir auch ausführen werden. Die Philosophie der folgenden Denker wird auf undogmatische Weise als eine Synthese von östlicher und westlicher Weisheit dargestellt.
Wahrnehmung: Buddha (560-480 v. Chr.), Gründer des Buddhismus
Fühlen: Mani (216-276 n. Chr.), Gründer der zweiten Hauptströmung des Christentums
Denken: Christian Rosenkreutz (1378-1484), Gründer der Rosenkreuzerströmung
Wille: Rudolf Steiner (1861-1925), Gründer der Anthroposophie
Diese Synthese arbeiten wir auf philosophische Weise aus: die Einseitigkeit jeder Philosophie wird durch die anderen drei ergänzt. In der Akademie streben wir nach einer Synthese der Gegensätze. Persönliche Meisterschaft fordert nämlich von uns, die folgenden Gegensätzen miteinander in Einklang zu bringen: Verantwortlichkeit und Freiheit, Bedächtigkeit und Spontaneität, Bewusstsein des Seins und Werdungskraft des Willens, höherer Mensch und Persönlichkeit, unpersönliche und persönliche Liebe, Erleben des Wesens der Einheit und Wesentliches von allem, was besonders ist, wortlose Stille und die Kraft des Denkens, Kontemplation und praktisches Handeln, Idealzustand und Realität, Intuition und Rationalität, Weibliches und Männliches, Ost und West.
2) Die Philosophie der Meditation und Kontemplation gibt uns die Möglichkeit, um auf dem eigenen inneren Weg Werte der geistigen Strömungen anhand von meditativen Übungen zu verwirklichen. In einer organischen Entwicklung werden folgende Qualitäten miteinander verbunden:
A. reines, vollkommenes Empfinden (Buddha)
B. mitlebendes, schenkendes Fühlen (Mani)
C. imaginatives, inspiratives und intuitives Denken (Christian Rosenkreutz)
D. geistige Initiativkraft des Willens (Rudolf Steiner)
In der Akademie werden diese Wege der inneren Entwicklung nicht nur philosophisch, sondern auch in der Meditation organisch miteinander verbunden und zwar mittels der ungeteilten Aufmerksamkeit. Die verschiedenen Wege haben gemeinsam, dass sie besondere Anwendungen der einen Grundhaltung der ungeteilten Aufmerksamkeit sind. In der Lehre Buddhas wird diese Grundhaltung als 'Achtsamkeit' geschult (und wird unserer Zeit entsprechend zu einer stärkeren Wachheit der Sinneswahrnehmung intensiviert). Im Manichäismus findet man die ungeteilte Aufmerksamkeit in der Qualität der Liebe, die das Böse umgestaltet und im Sinnbild des Grals, um Christus in das eigene Innere aufzunehmen und in wacher Aufmerksamkeit in die Umgebung ausströmen zu lassen.
Die manichäische Einweihung führte zur 'Meisterschaft in der Begegnung', man wurde zum Meister des Herzens. Bei Christian Rosenkreutz drückt sich die ungeteilte Aufmerksamkeit in das Schauen des Wesentlichen im Wahrgenommenen mittels vollkommenes Einleben aus. Bei Steiner ist die ungeteilte Aufmerksamkeit die bewusste Leere des Ich im intuitiven Handeln (in der Bewusstseinsseele). Die ungeteilte Aufmerksamkeit bildet das Herzstück der Akademie. Ein Teil dieses Moduls ist die für die Akademie geschaffene 'manichäische Christusmeditation', um durch aktive Imagination die Liebe Christi zu der 'leidenden Weltenseele' ausströmen zu lassen. Außerdem arbeiten wir am meditativen Umgang mit dem Schicksal (oder dem Karma) und suchen Ideale, die einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft liefern können. In der Praxis bedeutet dies ein vielfältiges Angebot an Übungen mit Nachbesprechung. Die verschiedenen Arten der Meditation können im praktischen Handeln, sei es bei der Arbeit, in kulturellen Aktivitäten oder im Zwischenmenschlichen, eingesetzt werden.
In der angewandte Philosophie steht die gedankliche Auseinandersetzung mit philosophischen Themen im Mittelpunkt, die in der persönlichen Meisterschaft und der ethischen Kommunikation (Soziale Kunst) angewandt werden:
3) In der Phänomenologie des Bewusstseins (Epoche des Wahrnehmens) untersuchen wir, was das Bewusstsein beinhaltet, warum es sich im Strom der Zeit abspielt und ob ein Bewusstsein ohne Zeit möglich wäre. Wie kann man mit der Intelligenz (oder auch mit der wortlosen Intuition) arbeiten, die in der ungeteilten Aufmerksamkeit fortwährend die Bewusstseinsphänomene wie Angst oder Irritation wahrnehmen, begreifen und umgestalten kann?
4) Die Philosophie der Emotionen wie Angst, Wut, Zorn, Kummer, Dankbarkeit, Gelassenheit und Mitleid gilt als Hilfeleistung bei der Selbsterkenntnis (Epoche des Fühlens). Hier geht es darum, die Leidenschaften zu fühlen, sie kennenzulernen und von innen heraus umzuwandeln.
5) Anhand der Darstellung der wichtigsten Denker der Philosophiegeschichte werden in der Philosophie der Wahrheitsperspektiven 12 verschiedene philosophische Wahrheitsperspektiven präsentiert (Epoche des Denkens). Ist es möglich, auf 12 unterschiedliche Arten zu denken? Kann man das 'fremde' Denken des anderen Menschen nachvollziehen und integrieren, um so ein reicheres Bild der Wirklichkeit zu bekommen?
Kann man bewusst eine Denkgemeinschaft aus 12 verschiedenen Perspektiven bilden? Die absolute Wahrheit bildet die Harmonie aller Wahrheiten. Die soziale Kunst des Denkens.

6) Die Philosophie der Freiheit stellt eine praktische Verwirklichung des freien Willens in der Kunst des Handelns dar. Eine Handlung ist erst dann gut, wenn sie der gegebenen Situation wirklich entspricht. Durch Wahrnehmen, Fühlen und Denken erlangt man ein situationelles Verständnis. Daraus entstehen die moralischen Intuitionen, die diese Wirklichkeit umgestalten können. In der moralischen Fantasie beschäftigen wir uns mit der Frage, auf welche Weise diese Intuitionen in einer vorgegebenen Situation konkretisiert werden können. Eigenes Lebensziel und eigene Ideale bestimmen (Epoche des Willens).
Durch künstlerische Aktivitäten werden spontane Ausdruckskraft und Improvisationsgeist als notwendige Eigenschaften des intuitiven Handelns angeregt. 'Kunst = Mensch = Kreativität = Freiheit' (Beuys). Der Charakter der gesamten Ausbildung könnte man mit einer Ehe zwischen Philosophie und Kunst vergleichen.
7) In jeder der 4 Epochen werden künstlerische Kurse von Künstlern angeboten: Freie Poesie, improvisierendes Bewegen und Sprechen, bildendes Malen und sozial-bildendes Malen.
Praktische Philosophie. In den praktischen Kurse werden Übungen sowie Rollen- und Strategiespiele gemacht, in denen die Teilnehmer üben, wie sie im sozialen Miteinander ethische Kommunikation und persönliche Meisterschaft konkret anwenden.
8) Ethische Kommunikation (Epoche des Wahrnehmens). Sprechen und zuhören aus der ungeteilten Aufmerksamkeit heraus, Kontakt zum Wesen eines Menschen herstellen, Bilder loslassen, gegenseitige Freiheit respektieren, effektive Gruppenentscheidung (Überlebensspiel).
9) Konfliktbewältigung und Verhandlungsstrategien und -techniken (Epoche des Fühlens). In der gewaltlosen Kommunikation Grenzen ziehen, auf eine ethisch Weise Kritik hinnehmen und selbst Kritik üben, mit Aggressionen umgehen, mit Misstrauen umgehen und Aufbau einer Vertrauensgrundlage im Verhandlungsprozess (XYZ-Spiel).
10) Anleitung geben aus persönlicher Führungskraft heraus (Epoche des Denkens). Selbstuntersuchung: gegensätzliche Hauptqualitäten und wie man nicht in die typischen 'Fallen' hineingerät; Selbstuntersuchung anhand der fünf Elemente: Feuer-Vision, Luft-Einsicht, Erde-Handlung, Wasser-Verbindung sowie Äther oder Quintessence-ungeteilte Aufmerksamkeit.
11) Zeit-, Vitalitäts- und Stressmanagement (Epoche des Willens). Wie wird man zum souveränen Gestalter des eigenen Terminkalenders? Ist es möglich, Energieverlust entgegen zu wirken, indem man 'im (Willens)strom bleibt'? Was ist reaktives und was proaktives Handeln? Prioritätenliste der Lebenswerte, Stufenplan für die Verwirklichung der Ideale. In diesem Modul wird untersucht, was ein 'fragmentierter' Wille ist und wie man aus der ungeteilten Aufmerksamkeit heraus einen ungeteilten Willen erlangt, der frei und unabhängig seine Kräfte entfaltet.
Gespräch (in jeder Epoche)
12) Gespräch. In der großen Runde und in Vertrauensgruppen werden Themen in Zusammenhang mit der eigenen Entwicklung, Verwirklichung von Idealen und sozialen Phänomenen besprochen.
Module der Akademie werden auch als Trainingsprogramme in Organisationen angeboten. Das Zertifikat der Akademie erhält dadurch einen gesellschaftlichen Wert. Eine Vorbildung ist nicht erforderlich. Die einzige Voraussetzung ist Interesse und der Wille zur Selbstuntersuchung. Die Fachbegriffe werden in den Kursen erklärt. In dieser Ausbildung steht die persönliche Freiheit des Lernens aus der eigenen Intelligenz im Mittelpunkt. Jeder Kursteilnehmer erhält für jede Konferenz einen Reader.
Ehemalige Kursteilnehmer berichten, dass der meditative Weg der ungeteilten Aufmerksamkeit ihr Leben bereichert hat: 'Ich erlebte die Ausbildung als besonders hochwertig und die Atmosphäre als sehr angenehm. Die Ausbildung hat mir viel gebracht, sodass ich voller Vertrauen an der Gestaltung meiner Zukunft und meiner persönlicher Meisterschaft arbeite. Ich bin der Akademie dafür sehr dankbar. Ich fand Antworten auf meine Fragen und auf meine innere Suche. Konzept, Inhalt und Gestaltung der Ausbildung gefielen mir ausgezeichnet. Im Alltag wurde die Haltung der ungeteilten Aufmerksamkeit für mich von zentraler Bedeutung. Ich bin daran gewachsen'. (Ragner O., Volksschullehrer).
Telefonnummer von ehemaligen Kursteilnehmern: siehe Quellhof (00497954396) und Manisola-Institut (003124711763)
Die vier Epochen der Akademie
Jede Konferenz besteht aus:
A. Philosophie der Meditation und Kontemplation
B. Phänomenologische Beschreibung der geistige Strömung, die in der Meditation gerade behandelt wird
C. Angewandte Philosophie
D. Praktische Philosophie
E. Künstlerische Tätigkeit (der Poesiekurs findet ganztags statt)
F. Gespräch
1.A. Ungeteilte Aufmerksamkeit (innere Ruhe, zum inneren Zuschauer werden und Aufmerksamkeit)
B. Philosophie Buddhas
C. Phänomenologie des Bewusstseins
D. Poesie
E. Kommunikation
F. Gespräch

2. A. Mitgefühl im Fühlen
B. Philosophie Manis
C. Philosophie der Emotionen
D. Improvisierende Bewegung und Sprache
E. Konfliktbewältigung
F. Gespräch

3. A. Geistiges Denken und Schauen
B. Philosophie des Christian Rosenkreutz
C. Philosophie der Wahrheitsperspektiven
D. Bildend malen
E. Persönliche Führungskraft
F. Gespräch

4. A. Schöpfender Wille
B. Philosophie von Rudolf Steiner
C. Philosophie der Freiheit
D. Soziales Malen
E. Zeit- und Vitalitätsmanagement
F. Gespräch

Die Ausbildung besteht aus 30 Tagen oder 9 Konferenzen (von Freitag 16.00 Uhr bis Sonntag 14.00 Uhr). Die erste Epoche umfasst 6 Tage, die drei anderen jeweils 7 Tage.
Vertiefungsseminars in Triaden
Im (was früher genennt ist das zweiten, dritten und vierten Ausbildungsjahr; jetzt sind es) Vertiefungsseminars in Triaden stehen folgende Themen auf dem Programm:
1. Wahrnehmungsorgane oder Chakras der Seele schauen und entwickeln (3 Konferenzen
).
2. Doppelgänger oder Schattenbild kennenlernen und umwandeln (in der luziferischen und ahrimanischen Wirkung, 2 Konferenzen und Christus im Verhältnis zu den 9 Engelhierarchien (1 Konferenz).
3. Sozialer Sakramentalismus (Intuition in der Hilfeleistung und Betreuung, 1 Konferenz), Moderne Kunst und Vertiefung der manichäischen Christusmeditation (1. Konferenz), ‚Fragmentarischer’ Wille gegenüber der ungeteilten Wille (1 Konferenz).
4. Eigene Biographie in Zusammenhang mit Schicksal oder Karma (3 Konferenzen).
5. Verschiedene Formen der Umwandlung des Bösen oder auf welche Weise geht man mit dem Bösen um (Humor, Wahrheit, Alchemie, Vergebung (3 Konferenzen).
6. Zwölf Wahrheitsperspektiven und sieben Seelenstimmungen, Zwölf Sinnen und ihre Metamorphose in übersinnlichen Sinnen und Zwölf Tugenden (3 Konferenzen).
7. Geist und Materie, Philosophie den Emotionen, Ethisch sprechen (3 Konferenzen).
Und Anderen.

Dozenten der Akademie
Der größte Teil der Ausbildung wird von Roland van Vliet (geboren 1960) durchgeführt. Er ist Philosoph und Dozent in der Erwachsenenbildung und arbeitete als Trainer sozialer Fähigkeiten (AHOLD, Victoria Vesta, NIVRA). Als Philosoph gibt er Kurse Philosophie und Management (Ministerium für Wohnungsbau, Raumordnung und Umwelt, Philips, GITP, Polizeiführungsakademie, Gefängnis Vlaardingen, Ausbildungszentrum für Manager De Baak).
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Außerdem bietet er Beratungen an und unterrichtet Philosophie, Ethik und Ästhetik an verschiedenen Fachhochschulen und hält Vorträge über geistige Strömungen, Antroposophie und persönliche Entwicklung.
Roland van Vliet ist auch Reiseleiter für Kulturreisen nach Südfrankreich (Katharismus), Nordspanien (Templer), Südengland, Schottland, Irland (keltisches Christentum), Israel, Jordanien, in die Türkei (Christentum) und entlang der Seidenstraße in China und Indien (Manichäismus).
Er ist Autor von Der Manichäismus - Geschichte und Zukunft einer frühchristliche Kirche (Urachhaus, Stuttgart, 2007) und Wer denken, die Menschen, bin Ich - Christologie der Liebe (Urachhaus, Stuttgart, 2010), Zurzeit beendet er seine Dissertation über den Manichäismus. Außerdem steht er als Spontan-Philosoph auf der Theaterbühne.
Die Gastdozenten für die künstlerische Kurse sind u. a. Jacquem Meijers (www.jacquem.nl), bildende Künstlerin und Dozent an der Freien Akademie in Den Haag und Eduard Gruber und Marja Pel-Adema, Dozenten für Drama und Improvisation.